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Der bessere Fahrer fährt... das kleinere Segel?!

Viele kennen das: Während ein Fahrer sein Shortboard mit einem 4,7er Segel mühelos zum Geiten bringt, ist der zweite mit immerhin 5,5m2 unterwegs – bei gleichem Körpergewicht und Brettvolumen. Nicht selten sind zeitgleich ähnlich schwere Fahrer mit 6,0 oder sogar 6,3m2 auf dem Wasser. Das alles in der Welle, wo es nicht wirklich um das Erreichen maximaler Geschwindigkeiten geht …

Ist nun der Fahrer mit dem 6,3er Segel ein „ganzer Kerl“ und jener mit dem 4,7er ein „Weichei“?

Wer so urteilt übersieht, dass das vermeintliche „Weichei“ erhebliche Vorteile für sich verbuchen kann. Denn das kleine Segel ... (weiterlesen)

 

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Gefahrenquelle Fußschlaufe  Verletzungsprävention (Teil 1)

Für die Top-Ten-Weltranglisten-Waver Riccardo Campello und Robby Swift wurde die Fußschlaufe ebenso schon zum Verhängnis wie für den mehrfachen Wave-Weltmeister Philip Köster oder erst kürzlich für den Hawaiianer Matt Pritchard, dem Bruder Kevin Pritchards. Sie hatten das Pech, während eines Sturzes mit einem Fuß in der Schlaufe hängenzubleiben. Während sich Campello und Köster schwer am Knie verletzten, kam es bei Swift und Pritchard zu Fußverletzungen. Erfahrungen wie diese teilen auch viele Windsurfer, die keinen Sponsor haben. Meist eine Folge der berühmt-berüchtigten „Verkettung unglücklicher Umstände“, könnte man fatalistisch resümieren. Doch es gibt Möglichkeiten, an eben diesen „Umständen“ durch ein paar einfache Maßnahmen zu schrauben … (weiterlesen).

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Gefahrenquelle Fußschlaufe  Verletzungsprävention (Teil 2)

Da man sich nachvollziehbar nicht gern mit den Übeln dieser Welt befasst, lehnen es viele Windsurfer ab, sich mit möglichen Unfallszenarien zu befassen. Oft hört man als Argument, dass es besser sei, „positiv“ zu denken. Tatsächlich aber zeigen sportwissenschaftliche Studien, dass sich die Quote an Verletzungen deutlich verringert, wenn sich Sportler mit gefährlichen Bewegungssituationen ihrer Sportart auseinandersetzen. So konnte mit Videos zu Verletzungsmechanismen, die bei Skifahrern zum Riss des vorderen Kreuzbandes führen, die Anzahl schwerer Knieverletzungen bei 4700 US-amerikanischen Skilehrern und „Pistenpatrols“ um bemerkenswerte 62% verringert werden. Das Ergebnis wurde erreicht, indem die Teilnehmer auf Lehrveranstaltungen lernten, die zu Knieverletzungen führenden Bewegungsszenarien zu erkennen und auf diese Beinahe-Verletzungs-Situationen Bewegungsantworten zu entwickeln. Praktische Trainings verringern weiteren Studien zufolge nochmals die Quote an Verletzungen des jeweils thematisierten Gelenks. Auch beim Windsurfen lassen sich auf ähnliche Weise typische Verletzungen verhindern ...(weiterlesen).

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Versorgung von Hautverletzungen im Windsurfen 

Früher oder später passiert es: Man schrappt sich bevorzugt den Knöchel, Ellenbogen oder Handrücken an der Standfläche oder gern auch an einer Kante des Gabelbaums auf. Ich erinnere gut den Kommentar meiner Großmutter zu Hautverletzungen dieser Art, als ich noch ein kleiner Junge war: „Salzwasser desinfiziert und führt zu einer guten Wundheilung“. Kein Grund zur Sorge also, schließlich war sie am Meer aufgewachsen und entsprechend erfahren. Dass ich ein paar Jahre später bedingt durch stundenlanges Windsurfen ganz andere Erfahrungen machen würde, konnte sie nicht ahnen: Denn schnell wurde klar, dass mit dem regelmäßig langen Meerwasserkontakt aus wenig aufregenden Schürfwunden mit der Zeit regelrechte Löcher werden. Das kann insbesondere für Windsurflehrer zu einem echten Problem werden. Leicht entzündet sich die Wunde derart, dass man dem Wasser auf Anweisung eines Arztes für längere Zeit fernbleiben muss. Doch es gibt eine Strategie, dem clever vorzubeugen ... (weiterlesen).

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Einsteigerkurs!

Anleitung zum Stehsegeln oder zum Windsurfen?

Die entscheidende Schwierigkeit beim Einstieg in das Windsurfens wird von Laien – oft auch von erfahrenen Windsurfern – in der Kippligkeit des Boards verortet. In Konsequenz werben viele Windsurfschulen mit kippstabilen Einsteigerboards, wenig Wind sowie der Lage an einem Flachwasserrevier als vermeintlich den Lernprozess vereinfachenden Rahmenbedingungen. Die im Folgenden dargelegten Bewegungsanalysen werden zeigen, dass diese Annahmen aus sportwissenschaftlicher Sicht nicht zutreffen. Diese als optimal beworbenen Rahmenbedingungen und daraus folgende Konsequenzen im Unterricht führen vielmehr zu erheblichen Schwierigkeiten im Lernprozess ... (weiterlesen)

 

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